Themen |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
MS "Anna Sirkka" - Reise Mai 2013 |
|
|
Reise mit MS "Anna Sirkka" im Mai 2013 nach Marokko und Schweden
Teil 1 - Bremerhaven bis Agadir
Auf diese Reise hatte ich mich besonders gefreut, obwohl bis einige Tage vorher nicht einmal feststand, ob sie überhaupt stattfindet. Der "Chief" der "Anna Sirkka", Josef Resch, hatte mir aus Marokko gemailt, das die Charter am 5. Mai 2013 auslaufen würde und genau an diesem Tag sollte die Reise beginnen. Auch die Reederei konnte mir keine verbindlichen Auskünfte geben, so das ich zu Hause wie auf glühenden Kohlen gesessen habe, immer in der Hoffnung, das die Charter verlängert wird. Als die "Anna Sirkka" dann am 2. Mai 2013 in Bremerhaven festmachte, endlich die erlösende Mail von Bord: Charter wird verlängert, du kannst ,wie geplant, am Sonntag den 5. Mai in Bremerhaven an Bord kommen. Wow.. mir fiel ein Stein vom Herzen, das war knapp, aber in der Frachtschiffahrt ein völlig normaler Vorgang. So verfolgte ich die weitere Reise des Schiffes nach Kopenhagen und Helsingborg gespannt bei "Marinetraffic" und am 4. Mai rief mich der "Chief" von Bord aus zu Hause an, das ich am Sonntag zum Frühstück an Bord kommen könnte. So fuhr ich am Sonntag so gegen 5.30 Uhr zu Hause los. Die Autobahn war so gut wie leer und gegen 7.30 Uhr erreichte ich den Terminal in Bremerhaven an der Stromkaje. Ich parkte meinen Wagen direkt auf dem großen Parkplatz rechts neben dem "Maingate", meldete mich kurz beim Pförtner an und ging dann mit meinem Gepäck zum "Shuttlepoint", drückte auf den Knopf, um einen Shuttlebus anzufordern. Kurze Zeit später wurde ich direkt an der Gangway abgesetzt und ging an Bord. Nach der herzlichen Begrüßung trank ich dann in der Messe zunächst einmal einen frisch aufgebrühten Kaffee, bevor ich den Papierkram erledigte und mein Gepäck auf die Eignerkammer auf dem E-Deck brachte, wobei mir ein Besatzungsmitglied behilflich war.
Hier noch einmal die Route des Schiffes:
Bremerhaven - Antwerpen - Casablanca - Agadir - Rotterdam - Bremerhaven - Kielkanal - Kopenhagen - Helsingborg - Rund Skagen - Bremerhaven
Die Reise begann am Sonntag, den 5. Mai und endete am 25. Mai 2013
Sonntag, 5. Mai 2013 - Bremerhaven
Eignerkammer "Anna Sirkka"
Liegeplatz an der "Stromkaje" - Blick nach Norden
MS "Charleston Express" einlaufend Bremerhaven
Proviantaufnahme
Stromkaje - Blick nach Süden
MS "Charleston Express" an der Pier
Auslaufen Bremerhaven
Auslaufen Bremerhaven
Gegen 19.00 Uhr waren die Lade - und Löscharbeiten beendet und bei herrlichem Wetter verließ die "Anna Sirkka" Bremerhaven. Auf der Außenweser wurde die Sicht dann allerdings zusehends schlechter. Nachdem der Lotse von Bord gegangen war konnte die Seereise beginnen. Der nächste Zielhafen war Antwerpen in Belgien.
Montag, 6.Mai 2013 - Kurs Antwerpen
Der Tag begann mit einem prachtvollen Sonnenaufgang. Ich war schon sehr früh aufgestanden und nachdem ich die Vorhänge meiner Kammerfenster zurückgezogen hatte, wurde ich von der aufgehenden Sonne regelrecht geblendet. Schöner konnte dieser Tag kaum beginnen.
Ein herrlicher Tag begann
Nachdem ich mich unter der Dusche erfrischt hatte, bin ich zunächst einmal ein Deck höher auf die Brücke gegangen um zu sehen, wo wir uns gerade befanden. Wir waren bereits weit im Englischen Kanal und sollten gegen 16.00 den niederländischen Lotsen im Außenbereich der Westerschelde aufnehmen.
Auf der Brücke
Die elektronische Seekarte auf der Brücke
Danach bin ich in die Messe zum Frühstück gegangen und habe bei Spiegeleiern mit Würstchen kräftig hingelangt. Anschließend ging es an Deck. Die See war fast glatt, die Sonne schien, aber es war doch recht kühl für diese Jahreszeit.
Schiffsbegegnung im Englischen Kanal
Blick nach achtern
Gegen 16.00 Uhr erreichten wir das im Außenbereich der Westerschelde liegende Lotsenboot. Nachdem das kleine Lotsenversetzboot längsseits gekommen war, wurde der Lotse aufgenommen und die ca. 5 stündige Revierfahrt auf der Schelde nach Antwerpen begann.
Lotsenboot Westerschelde
Einfahrt in die Westerschelde
Einfahrt in die Westerschelde
Einfahrt in die Westerschelde
Die Einfahrt in den Mündungstrichter der Westerschelde ist nicht besonders spektakulär, was sich kurze Zeit später allerdings ändert. Die herrlichen Dünenlandschaften mit den vorgelagerten Stränden an der Nordseite sind echt sehenswert. Bei Sommerwetter ist hier sehr viel los und man kann die Leute am Strand beobachten, aber jetzt Anfang Mai war es noch ungewöhnlich kühl für diese Jahreszeit und die Strände waren ziemlich leer.
Strände an der Backbordseite
Auf der Westerschelde
Entgegenkommer
Wir befanden uns jetzt kurz vor der niederländischen Hafenstadt Vlissingen an der Backbordseite, die wir ziemlich nahe passierten. Bei diesem Wetter mit klarer Sicht ein echtes Highlight.
Die Skyline von Vlissingen (NL)
Vlissingen an Backbord
Kurz hinter Vlissingen erfolgt der Lotsenwechsel. Der niederländische Lotse wurde von seinem belgischen Kollegen abgelöst.
Der belgische Lotse kommt an Bord
Entgegenkommer "Anguila"
Nachdem wir Vlissingen passiert hatten, gab es eigentlich nichts Außergewöhnliches mehr zu sehen. Ähnlich wie auf der Elbe waren Industriegebiete und entgegenkommende Schiffe die einzige Abwechselung. Erwähnenswert wäre eigentlich nur noch Terneuzen und die große Schleusenanlage. Von hier aus führt ein 32 km langer Kanal bis in die belgische Hafenstadt Genth.
Industriegebiet an Steuerbord
Terneuzen an Steuerbord
Kursänderung auf der Westerschelde
Niedrigwasser
Antwerpen vorraus
Kernkraftwerk DOEL an Steuerbord
Autotransporter "Bishu Highway"
Wir befanden uns nun mittlerweile im an den Terminals von Antwerpen, die an der Schelde ligen. Auf dem obigen Bild gerade noch zu erkennen (rechts neben dem Schiff) die Schleusenanlage, durch die die Schiffe in den Stadthafen von Antwerpen geschleust werden (Zandfliet und Berendrechtschleuse). Hier bin schon öfter durchgefahren und wir hatten dann immer im Delwaidedock festgemacht. Die "Anna Sirkka" fuhr diesmal allerdings die Schelde noch etwas weiter stromaufwärts und wir machten gegen 20.45 Uhr am DEURGANCK - Terminal fest.
Noch weiter stromaufwärts
Vorbei am KKW DOEL
Einfahrt Deurganck - Terminal
Unser Liegeplatz
Dienstag, 7. Mai 2013 - Antwerpen
Am nächsten Morgen ging es schon früh an Deck. Das Wetter war mäßig. Es war bewölkt und es sah nach Regen aus. Kurz vor dem Frühstück lief die "Cosco Nagoya" ein.
MS "COSCO Nagoya" einlaufend Antwerpen
Mittlerweile waren die Arbeiten schon sehr weit fortgeschritten. Es wurde nur noch mit einer Brücke geladen. So ging ich gegen 7.30 Uhr zum Frühstück und stärkte mich erst einmal mit einer kräftigen Portion Spiegeleiern mit Speck. In der Messe erfuhr ich, das wir gegen Mittag auslaufen sollten.
Liegeplatz Antwerpen
Zum Smoketime um 10.00 Uhr erhielten wir überraschend Besuch vom Seemannspastor. Nachdem er sich in der Mannschaftsmesse mit der Deckscrew unterhalten hatte, setzte er sich in der Offz. Messe an die Back, um mit dem Kapitän und dem Chief bei einer Tasse Tee noch einige Erfahrungen auszutauschen. Diese Besuche sind immer sehr interessant und auch nützlich, wie ich finde, denn der Pastor hatte auch wieder einige russische Zeitungen für unseren 2. Ing. mitgebracht, der aus Kaliningrad stammt.
Besuch vom Seemannspastor (links)
Gegen 11.45 Uhr hieß es dann "Leinen los" und die "Anna Sirkka" verließ Antwerpen. Da ich das Auslaufmanöver und die Revierfahrt auf auf der Schelde ausführlich filmen wollte, sagte ich vorher dem Koch bescheid, das er mir das Mittagessen mir Folie abdecken sollte, so das ich mir das Essen hinterher in der Mikrowelle warm machen konnte. Das hat auf der gesamten Reise immer gut geklappt.
Auslaufen Antwerpen
Blick zurück auf den Liegeplatz
Kurze Zeit später befanden wir uns auf der Schelde. Die "MSC Genova", ein Gigant von 366 m Länge hatte gerade die Berendrechtschleuse verlassen und lief in die Schelde ein. Der Containerriese hatte leicht aufgestoppt, so das wir gefahrlos vor dem Schiff passieren konnten.
MS "MSC Genova"
Auf der Schelde verbrachte ich einige Zeit auf der Brücke. Es war hochinteressant dem Lotsen in diesem navigatorisch sehr anspruchsvollen Revier ein wenig über die Schulter schauen zu können. Alles verlief routiniert und ohne den Hauch von Hektik und so war auch noch Zeit für ein kurzes Gespräch mit dem Lotsen.
Der Lotse auf der Brücke
Kurz vor Vlissingen kam der niederländische Lotse wieder an Bord und sein belgischer Kollege verließ das Schiff. Auf dem unteren Bild wird der Holländer kurz eingewiesen.
Lotsenwechsel auf der Brücke
Blick auf Vlissingen
Abendessen um 17.30 Uhr
Kursänderung in den Englischen Kanal
Mittwoch, 8. Mai bis Sonntag 12. Mai 2013 - Auf See
Am Mittwoch befanden wir uns bereits am Ausgang des Englischen Kanals. Nachdem wir das Cap Ouessant an Backbord passiert hatten lag der westliche äußere Teil der Biscaya vor uns. Die Biscaya ist wegen ihres stürmischen Wetters berühmt berüchtigt, aber an diesem Tage zeigte sie sich recht zahm. Gottseidank. Lediglich die nordwestliche Dünung war echt nervig. Das Schiff rollte ziemlich stark. Das Wetter war angenehm, leicht bewölkt mit Auflockerungen, so das sich die Sonne sehr häufig zeigte, aber die Temperaturen waren noch tief im Keller und es war windig. An Deck mußte man sich noch eine leichte Jacke anziehen, um nicht zu frieren.
Das Schiff rollt
Die Temperaturen stiegen, je weiter wir nach Süden kamen. Nachdem das Cap Finesterre im äußersten Nordwesten Spaniens passiert war, steuerten wir mit 180 Grad genau nach Süden an der portugiesischen Küste entlang. Es war kaum noch Wind, aber die Dünung lief weiterhin ununterbrochen gegen das Schiff an.
Das Wetter wird besser
Ich werde sehr oft gefragt, ob es auf See nicht langweilig wird. Mir ist auf meinen vielen Reisen ehrlich gesagt noch nie langweilig geworden. Gerade in südlichen Gewässern ist es sogar sehr interessant. Ich habe ständig Ausschau nach Walen und Delphinen gehalten und bekam sie sogar einige Male zu sehen. Die Wale sind relativ leicht an ihrer Wassefontaine beim ausatmen zu entdecken, aber man muß Geduld haben. Leider weiß man nie, wo sie nach dem Abtauchen wieder auftauchen und so ist es sehr schwierig diese Tiere zu filmen.
Ich habe auch sehr viel in der Koje gelesen, besonders dann, wenn der Seegang echt nervig wurde. Ansonsten bin ich viel an Deck unterwegs gewesen und habe der Besatzung bei der Arbeit zuzgeschaut.
Kleiner Rundgang an Deck
Malarbeiten an Deck
Reinschiff auf dem Achterdeck
Kung Fu Fighting
Anna beim Mittag
Blick in die Seekarte - Lissabon querab
Position um 8.00 Uhr
Begegnung auf See - MS "Rio Blanco"
MS "Rio Blanco" - Reederei "Hamburg Süd"
Blick nach achtern
Irgendwann muß jeder mal seine Haare schneiden lassen. Das wird in der Regel an Bord erledigt und nicht mal schlecht, wie ich mich selbst überzeugen konnte. Meist gibt es den Einheitsschnitt "kurz und bündig".
Haare schneiden an Bord
Tony, unser Koch
Tony und unser "Oiler" Choi
Am 10. Mai hatte Tony, unser Koch, Geburtstag. aus diesem Anlaß gab es am Abend eine zünftige Geburtstagsparty in der Mannschaftsmesse. Bei Bier und Karaoke ging es hoch her. Für die Besatzung ist das immer eine willkommene Gelegenheit, den grauen Arbeitsalltag mal für ein paar Stunden zu vergessen. Selbstverständlich kam auch der Kapitän und die Offiziere vorbei, um Tony zu gratulieren.
Geburtstagsparty an Bord
Geburtstagsparty an Bord
Anna und "Chief" Josef Resch
Am Sonntag, den 12.5. 2013 gingen wir gegen 15.00 Uhr auf Reede vor Casablanca. Ich ließ es mir diesmal nicht nehmen, um das Ankermanöver auf der Back mal auf Video festzuhalten. Mit ohrenbetäubendem Lärm gingen fünf Schäkel Ankerkette zu Wasser. Eine sehr laute und staubige Angelegenheit.
Bootsmann Muhammad und Anna auf der Back
Wir nutzten natürlich diese Gelegenheit, um bis tief in die Nacht hinein zu angeln. Es gingen uns eine ganze Menge Makrelen an den Haken, die unser Koch am nächsten Tag zum Mittagessen zubereitete.
Angeln auf Reede vor Casablanca
Gleich drei auf einen Streich
Auch Anna war erfolgreich
Montag, 13. Mai 2013 - Casablanca
Am nächsten Morgen setzte der "Chief" gegen 6.15 Uhr die Maschine in Gang. Nachdem der Anker eingeholt worden war, kam der Lotse an Bord und das Einlaufmanöver in den Hafen von Casablanca begann.
Einlaufen Casablanca
Einlaufen Casablanca
Gegen 7.30 Uhr waren wir fest an der Pier. Auf einen Landgang habe ich hier verzichtet, da alle zu tun hatten und alleine hatte ich einfach keine Lust. So habe ich den Tag damit verbracht, den regen Hafenbetrieb ein wenig zu beobachten und am Computer zu arbeiten.
Liegeplatz in Casablanca
Liegeplatz in Casablanca
Blick auf Casablanca
12.00 Uhr Mittagessen - die geangelten Makrelen
Blick vom Peildeck
Hafen Casablanca
Malarbeiten auf dem Peildeck
Gegen 22.00 Uhr verließen wir Casablanca. Unser nächster Zielhafen war Agadir, ca. 19 Stunden südlich von Casablanca gelegen.
Dienstag, 14. Mai 2013 - Kurs Agadir
Am nächsten Morgen befanden wir uns wieder weit auf dem Atlantik. Gegen 7.45 Uhr ging es zunächst einmal in die Messe zum frühstücken. Spiegeleier auf Leberkäse. Danach eine Tasse Kaffe und eine Zigarette an Deck. Das Wetter war hervorragend. Sonne pur, nur der Wind hatte kräftig zugenommen. Nachdem wir den Kurs nach Agadir geändert hatten, kam die See von achtern. Wir fuhren mittlerweile dicht unter der steil aufragenden marokkanischen Küste, die immer näher kam, je weiter wir uns Agadir näherten. Ein herrlicher Anblick.
Fischer vor der marokkanischen Küste
Die marokkanische Küste an Backbord
Ein herrlicher Anblick
Auf Reede liegender Frachter vor Agadir
Warten auf den Lotsen
Vor Agadir
Hafeneinfahrt vor Agadir
Der Lotse kommt an Bord
Gegen 20.00 Uhr nahmen wir den Lotsen vor der Hafeneinfahrt in Agadir auf. Die Revierfahrt bis zu unserem Liegeplatz war nicht sehr weit. Gegen 20.45 Uhr waren wir fest an der Pier.
Hafeneinfahrt in Agadir
Einlaufen Agadir
Einlaufen Agadir
Der Wind war mittlerweile so heftig, das ein Schlepper angefordert worden war, der das Anlegemanöver aus Sicherheitsgründen unterstützte.
Der Schlepper
Der Schlepper
Einlaufen Agadir
Einlaufen Agadir
Löschen von Getreide
Einlaufen Agadir
Fest in Agadir
Unser Liegeplatz in Agadir
Als ich am Abend noch mal in der Messe war, habe ich den Fernseher noch mal eingeschaltet. Einwandfreier Empfang. Die große Überraschung war, das fast eineinhalb Stunden Fußball-Bundesliga gesendet wurde. Das hätte ich nun nicht erwartet.
TV in Marokko
Aufgefallen ist mir noch der bestialische Gestank im Hafen, als ich abends an Deck noch mal Frischluft tanken wollte. Das war wirklich kaum zum aushalten. Ich habe erst gedacht, das der Bulker hinter uns Futtermittel löscht, aber das war Getreide. Der Chief sagte mir dann, das es das Wasser war, weil der Wind wohl etwas unglücklich wehte. Am nächsten Morgen war es vorbei und man konnte wieder atmen.
Mittwoch, 15.5. 2013 - Landgang Agadir
Nach dem Mittagessen bin ich mit unserem Kapitän, dem "Chiefmate" und dem "Chief" an Land gegangen. Der Agent hat uns mit seinem Wagen mit in die Stadt genommen. Zunächst sind wir in eine Wechselstube gefahren und haben unsere Euros in die einheimischische Währung eingetauscht. Für einen Euro erhielten wir etwas mehr als 10 Dirham. Danach hat er uns am Basar abgesetzt.
Landgangsticket für Agadir
Basar in Agadir
Basar in Agadir
Auf dem obigen Bild ist einer der zahlreichen bunt geschmückten Wasserverkäufer zu sehen. Er fragte mich, ob ich ein Foto machen möchte, was ich natürlich gerne machte. Danach wollte er dafür Geld haben. Ich habe ihm ein paar Münzen gegeben, sonst wird man ihn nicht wieder los.
Basar in Agadir
Basar in Agadir
Das Angebot auf diesem Basar ist gewaltig. Obst, Gemüse, Kräuter und Gewürze in Hülle und Fülle. Ich habe mir bei einem Händler 1 kg gesalzene Mandeln und 1 kg Walnüsse gekauft. Die haben wirklich sensationell gut geschmeckt, besonders die Mandeln.
Basar in Agadir
Kurze Teepause
Auf dem obigen Bild waren wir von einem der Händler zu einem Tee eingeladen worden. Der Mann sprach übrigens nahezu perfektes Deutsch, wie viele hier. Ich habe mir bei ihm 5 Gramm Safranfäden gekauft, das Gramm für 2 Euro. Die Qualität war hervorragend, wie ich zu Hause feststellen konnte.
Ein reichhaltiges Angebot
Pause an einem Imbiß
Nachdem wir unsere Einkäufe erledigt hatten, machten wir noch einen kurzen Stopp in einem Imbiß. Ich bestellte einen Hamburger und einen Latte Macciato. Der Hamburger war sensationell gut, genauso wie der Kaffee. Alles war sehr preiswert. Ich habe für insgesamt 5 Getränke und den Hamburger umgerechnet 7 Euro bezahlt. Da kann man nicht meckern.
Beim Filmen und Fotografieren sollte man auf diesem Basar ein wenig vorsichtig sein. Nicht jeder mag es hier, abgelichtet zu werden. Ich wurde von einem Einheimischen aufgefordert nicht zu filmen. Er fragte mich, übrigens in gutem Deutsch, ob ich keinen Respekt hätte, oder Rassist wäre. Das war aber auch das einzig negative, was ich während des Landganges in Agadir erlebt habe. Der Basar ist absolut sehenswert un man sollte ihn unbedingt besuchen, wenn es die Liegezeit zuläßt.
Den ersten Teil dieser Reise habe ich auf Video festgehalten. Er ist mit einem deutschen Kommentar und englischen Untertiteln versehen. Hier der Link zu diesem Video: youtu.be/Ic_SYCsmKlw
Auf der nächsten Unterseite geht die Reise weiter.
Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Chris( norgechrisyahoo.de ), 27.08.2013 um 18:45 (UTC): Toller Bericht, danke! Wäre ich an der See groß geworden würde ich wohl auf den Weltmeeren zu Hause sein. So sind es "nur" die Strassen geworden.
Dank des tollen Berichtes werde ich das jetzt mal intensiver planen auf einem Frachtschiff mitzufahren.
Moinmoin aus Bremen |
| Kommentar zu dieser Seite hinzufügen:
|
|
|
|
|
|
|
Ich freue mich sehr, das seit Januar 2011 bisher 1039346 Besucher (3597098 Hits) meine Seite besucht haben. Dafür vielen Dank ! |
|
|
|
|
|
|
|